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„Dies ist mein siebtes Buch, aber ich werde das Gefühl nicht los, es hätte mein erstes sein sollen“, sagt Jamie Oliver über sein neues Werk „Besser kochen mit Jamie“. Dieses Kochbuch ist gleichzeitig eine Kochschule, ein Küchenlexikon und eine Sammlung von typischen Jamie-Rezepten und soll besonders Kochmuffel ansprechen.
Da fühle ich mich zwar nicht angesprochen, aber den „Phänomenalen Kartoffel- und Meerrettichsalat“ habe ich trotzdem gleich ausprobiert. Grund für die Wahl: Die Zutatenliste war nicht so lang wie bei manch anderen Rezepten und ich stehe auf pikante Salate. Geklappt und geschmeckt hat es toll - das Rezept wird auf jeden Fall in mein Standard-Repertoire aufgenommen. Doch ob das Buch wirklich für Kochanfänger geeignet ist, wage ich zu bezweifeln. Wer will schon am Anfang seiner Küchenkarriere einen Hummer zerlegen oder für Pastagerichte gleich den Nudelteig selber machen? Da gibt es bessere Bücher, die wirklich Basics erklären. Mein Favorit: „Die grosse Teubner Küchenpraxis“.
Aber Eines steht fest: Dieses Werk ist für Jamie-Fans ein absolutes „Must have“ und für Kochbegeisterte eine grandiose Anregung. Übrigens kommen alle Einnahmen des Buches (Dorling Kindersley Verlag, um 27 Euro) der Stiftung „Fifteen Foundation“ zugute.