
Im Moment wird überall, auch im TV, über den sogenannten Analogkäse diskutiert. Zur Info: Analogkäse ist kein richtiger Käse, sondern ein Käseimitat aus pflanzlichen Fetten, Eiweißen, Stärken, Geschmacksverstärker etc. Analogkäse wird vor allem für billige Convinience-Produkte, wie Pizza, Lasagne, Käsesemmeln bei Bäcker... verwendet. Was haltet Ihr denn vom Analogkäse? Soll der in Zukunft ausdrücklich auf den Lebensmitteln deklariert werden? Kauft ihr weiterhin diese Produkte?
Analogkäse
Hallo Karina,
ich finde, der Analogkäse muss auf jeden Fall deklariert werden! Wenn Käse drauf steht will ich auch, das Milch drin ist, und nicht irgendwelche pflanzlichen Fette und Zusatzstoffe, wie es ja beim Analogkäse ist.
Ich hoffe, dass das Kennzeichnen von Analogkäse bald mal gesetzlich geregelt wird.
Natürlich künstlich ...
... ist doch ein Trend, der mehr und mehr in den Hintergrund tritt, tretten doch immer mehr Menschen und inzwischen auch Lebensmittelproduzenten nach vorne mit dem Ruf "Natürlich frisch!".
Jedenfall ist es zu beobachten, wie Themen wie der Analogkäse wieder langsam unter die Decke geschoben und möglichst auch dort belassen werden. War doch mal ein Gedanke, diesen Käse auch vegetarischen oder veganischen Menschen als Alternative offerieren zu wollen, kann man ihn meines Wissens doch nicht als eigenständiges Stück erwerben, sondern nur in "verarbeiteter Form" also Convience.
Und solange dessen Anteil am Endprukt einen bestimmten Prozentteil nicht übersteigt, muss es auch nur "in etwa" aber nicht klar leesbar deklariert sein.
Es ist schade - aber, die meisten Menschen wollen garnicht so wirklich wissen, was sie essen. Ich schon und mit steigender Begeisterung immer mehr.
Lieben Gruss
Bela
Das Leben ist viel zu kurz um nicht lecker zu essen.
Johann Lafer
Analogkäse - why not?
Ich habe mich schon gefragt, wann BonGusto das Thema Analogkäse aufgreift.Analogkäse
Hallo Karina, ich finde diesen Analogkäse eine richtige Frechheit. Das ist doch Verbrauchertäuschung! Ich finde, da gehören ganz schnell einheitliche und bindenende Regeln her! Am meisten hat mich geärgert, dass der Analogkäse auch noch als "Käse" deklariert wird (bzw. werden darf?). Wie soll man dann überhaupt beurteilen können, ob im Produkt echter Käse oder nicht drin ist?
Ich werde in Zukunft genau auf meine Lebensmittel schauen. Convinience-Produkte kommen mir sowieso selten ins Haus. Aber wenn, dann werde ich jetzt darauf achten ob "Gouda" oder "Käse" auf der Packung steht. Bei Käse wird die Packung in Zukunft liegen gelassen, bis es da eine einheitliche Klärung gibt!
Tschüssi jackie
Analogkäse - Ja gut...
so tragisch find ichs jetzt auch nicht. Grad wenn es sich um so Sachen wie ne billige Käsesemmel oder ner TK-Pizza handelt. Da schmeck ich glaub ich keinen Unterschied. Mir persönlich ist es auch relativ egal ob das nun draufsteht oder nicht. Wenn irgendwelche Stoffe davon Allergien auslösen können, klar das wäre wichtig. Aber das weiß ich nicht ob das der Fall sein kann.
Ansonsten muss ich halt echt sagen, man kriegt wofür man bezahlt. Ich hab jetzt bei meiner TK-Pizza noch nie erwartet, dass da ein besonders teurer Käse verwendet wird.
Das ist irgendwie wie mit dem Fernsehbeitrag den ich mal gesehen hab, wo sich eine Frau beim Superbilligschuhdiscounter beschwert hat, dass ihre 5 Euro Schuhe nur 3 Monate gehalten haben. Wieso bloß?
Ich fühl mich auf jeden Fall nicht sonderlich betrogen, wenn ich feststellen muss das war gar kein echter Käse den ich grad gegessen hab.
Analogkäse - einfach nur ekelhaft
Hallo Karina, ich finde ebenfalls, dass dieser Analogkäse eine riesengroße Schweinerei ist. In Zeiten, in denen Milch im Überfluß vorhanden ist, wird auch noch mit diesem Analogmist richtig Geld gemacht.
Ich gebe doch gerne ein paar Cent mehr aus für ein echtes "Lebensmittel".
Außerdem verstehe ich so manchen Verbraucher nicht, der das auch noch essen mag. Wir bekommen sicherlich schon einiges andere untergeschoben, das wir mit Sicherheit niemals essen würden. Ich bin daher für eine klar verständliche Deklaration, auch bei anderen Lebensmitteln.
Ich versuche schon sehr lange Jahre auf Fertigprodukte zu verzichten. Außerdem werde in Zukunft noch genauer auf die Zutatenlisten schauen.
analogkäse ...
... bestehen also auch diversen eiweißstoffen? da stellt sich die frage erst gar nicht nach der deklarationspflicht... aus allergischen gründen sollte das dann selbstverständlich sein, denn lebensmittel sollen eigentlich nicht sofort zum tode führen ... wer selbst betroffen ist oder angehörige hat, die mit allergien zu tun haben, weiß, wie schnell solche allergene wirken können. das sollte man schon im voraus wissen, was man zu sich nimmt ...Analogkäse: kein echtes Lebensmittel
@ Maiglöckchen: Danke, besser hätte man das Problem Analogkäse gar nicht beschreiben können!Hart aber fair
ich hab mir ja fast schon überlegt, ob ich nach der Sendung "Von der Mogelpackung bis zur Hotline-Falle -wie König Kunde zum Deppen wird" , die ja wohl Anlass der tags darauf hier erfolgten Eröffnung des threads gewesen sein dürfte, [richtig ?] das Thema aufgreifen sollte und wenn ja, ob hier bei BonGusto. Finde ich gut, dass das von Karina nun bereits erfolgt ist. Zu der Folge der Sendung und vor allem zu den dort geäusserten Auffassungen und dem Stil der Gäste dabei liesse sich durchaus auch manches sagen. Ich habe einerseits zwar Verständnis für Ökonomie in der Lebensmittelproduktion, angesichts der Zusammensetzung von Analog"käse" finde ich die Bezeichnung als Käse als irreführend und unzulässig, und bin ich auch unbedingt für Deklarierung. Ich würde ihn weder selbst als Produkt kaufen und möchte auch entscheiden können, ob ich Produkte kaufe, auf denen er verwendet wird. Für mich spielt dabei keine Rolle, ob er tatsächlich so schmeckt wie anderer Käse und ob - wie die Gäste der Sendung - ihn auch nicht von anderem Käse unterscheiden können. Klöckners Treffer halte ich dabei für puren Zufall. Entscheidend ist für mich, dass ich zB darauf achte, möglichst keine oder möglichst so wenige wie mögliche Geschmacksverstärker oder andere Zusatzstoffe in Lebensmitteln zu haben.Und das ist nur möglich, wenn auch Kennzeichnungen und diese auch gut lesbar erfolgen. Das sehe ich - vielleicht - hart, aber nur so auch als fair an. heitere Grüße, LizEben
... mir ist das auch nicht egal. Alleine das Wort Anlaog-Käse geht schon gar nicht. Wenn ich Käse kaufe, dann möchte ich auch Käse bekommen! Ich gehe ja auch nicht zum Metzger und bestelle Rinderfilet und er packt mir ein Stück Tofu ein. Man sollte schon selbst entscheiden dürfen, was man isst und was nicht. Deshalb müsste es auf jeden Fall deklariert werden. Wenn dann jemand der Meinung ist, dass er Geschmacksverstärker etc. essen möchte… dann kann er es ja tun… ich verzichte gerne daruf.
Analogkäse
so wie beim Weinskandal ist hier ein Produkt nach den Wünschen der Konsumenten entstanden, damals hieß es : machen sie doch noch etwas Vollmundigkeit in den Wein, -was mit Glykolzusatz leicht möglich war- und nun war ein Produkt gefragt, welches sich problemlos verarbeiten läßt und keine Probleme durch "natürliche" Einflüsse erwarten läßt. Ein Designerkäse für gleichbleibende "Qualität"
Danke, mir graut davor
Äusserst verwundert liest man so Kommentare wie
"so wie beim Weinskandal ist hier ein Produkt nach den Wünschen der Konsumenten entstanden, damals hieß es : machen sie doch noch etwas Vollmundigkeit in den Wein"
DEN Kunden möchte ich gern sehen, zu dessen Wünschen es gehört haben soll, dass "Vollmundigkeit" oder anderer Geschmack durch die damals skandalöserweise heimlich verwendeten Zusätze geschaffen hätte werden sollen- selten so eine absurde anmutende und an der Realität vorbeirauschende Behauptung gelesen. mag sein, dass Händler bei entsprechender Veränderung des Weins eine bessere Absatzfähigkeit feststellten und Winzer wie Händler dementsprechend agierten, dann solche Weine vermehrt anzubieten, um ihren Schnitt zu machen. Aber auf dem Rücken der unwissenden Endkunden und Verbraucher. Die - wie ihre Reaktion zeigte - nullkommanull Interesse an derart verpanschten und künstlich mit Zusätzen versehenen Produkten hatten, als und nachdem sie wussten, um welchen Preis sie diesen angeblichen Geschmackszuwachs einkauften.
Von Orientierung am Wunsch des Kunden zu reden ist da wohl völlig neben der Sache.
, alles andere als erheiterte Grüße, Liz
Keiner Diskusion würdig
ist dieser komische käse. Alle aufregeung deswegen ist unnötig. Es gibt keinen grund nicht heiter zu sein. LG. BuggiIch versteh
die Aufregung manchmal wirklich nicht. Manchmal hat man das Gefühl, hier versucht irgendwer den Verbrauchern Plutonium oder rostige Nägel unterzuschieben.
Ich glaub ich würde mir auch keine Packung Analogkäse kaufen, genauso wie ich mir selber kein Fixpackerl kauf. Aber ich ess es wenn es mir vorgesetzt wird. Und ich kauf mir nen Burger in dem Wissen, da erwarten mich ähnliche Zutaten.
Weil hin und wieder mal so ein Geschmacksverstärker schadet mir auch net. Kommt wohl wie bei allem in der Ernährung auf das wie oft und wieviel an.
Und da es sich dabei ja eh eher um Produkte wie TK-Pizza oder Fertiggerichte handelt, kriegt man da dann halt die "Qualität" die man erwarten kann.
Ausserdem sind wir immerhin so priviligiert, dass wir uns aussuchen können was wir essen und was wir ablehnen.
Heiter
@Buggi: ...heiter und erheitert stelle ich fest, dass Du wieder im Lande bist und gut erholt obendrein ! ;-) Mok Di kein Kopp, unerheitert bin ich allenfalls über manche Kommentare, aber nie im Übrigen - dazu ist das Leben bekanntlich eh zu todernst ;-)))) insoweit : unvermindert heitere Grüße, Liz, die sich zu Deinen beiden Nachrichten noch mit ein paar Minuten mehr Ruhe melden wird *versprooken !keine aufregung?
@ franzi: wenn jemand eine preislich recht heftige tk-pizza kauft, kann er durchaus erwarten, das auch das drauf und drin ist, was die tv-werbung grosskotzig verspricht, ich finde, das ist sehr wohl ein grund sich aufzuregen ... das problem möglicher allergene habe ich weiter oben bereits angerissen und da stellt sich mir die frage, wie grass muss sich ein endverbraucher eigentlich noch besch .... lassen? in einem anderen forum wurde ich belehrt, dass es leute gibt, die aus welchen gründen auch immer auf fertigprodukte zurückgreifen müssen ... nun, so sei es! aber die notlage solcher menschen so auszunutzen, dass man sie sogar gesundheitlich schädigt - ich finde, das gehört abgestellt, mit allen m ö g l i c h e n mitteln, von den rechtlichen seiten mal abgesehen, ist es moralisch verwerflich ... dennoch schöne pfingstgrüsse - der hobbybruzzelerUm was geht es denn eigentlich?
Es geht doch nicht darum, ob es z.B. genug Milch gibt, um echten Käse statt diesen Kunst"käse" zu verwenden.
Es geht auch nicht darum, ob man sich aufregt oder erheitert ist.
Liz hat schon Recht, es weiss ja niemand, was er da vorgesetzt bekommt. Aber, wills denn "der Verbraucher" wirklich?
Den Aspekt der Aufklärungspflicht gegenüber der Verbraucher verletzt die Industrie doch schon von je her - und das mit sehr grossen Erfolg, wie die Regale im Supermarkt zeigen. Nicht nur In meinem Blog zu den E-Nummern sieht man ja schon sehr viel Aufklährung zu den kryptischen E-Nummern auf den Zutatenlisten - es ist erschreckend, wie gering das Interesse der breiteren Allgemeinheit daran ist.
Nich umsonst werden hochbezahlte Bilogoen, Chemiker und andere Berufsfelder eingesetz - "zum Lebensmitteldesign". Immer wieder gibt es Sendungen zu solchen Themen, wo aufgezeigt wird, was in manchen Lebensmitteln tatsächlich drinn ist, wie sie "designt" wurden. Mit welchen Mitteln Konsistenz, Geschmack, Erscheinung, Haltbarkeit und wer weiß was sonnst noch alles gemacht wird. Entweder laufen diese Sendungen zu unchristlichen Zeiten, in irgendwelchen versteckten dritten Programmen oder weniger beliebten Boulevard-Magazinen. Also so, dass schon aus den Gründen eine geringe Einschaltquote erreicht wird.
Aus verschiedenen Gründen beschäftige ich mich schon länger mit der Thematik und insbesondere mit der Frage, was kann man persönlich tun, um sich hier besser zu versorgen. Und ich hab immer wieder beklemmende Gefühle, wenn ich feststelle, wie die Mehrheit der angesprochenen Menschen reagieren - so in etwa - "Ist ja schlimm, was da alles drinn ist, aber, ich hatte bisher keine Probleme mit solchen Sachen, daher brauch ich noch nicht das teurere Zeugs kaufen!"
Die Fooddesigner kreiren absourde Kombinationen von merkwürdigen Stoffen, um für die Verbraucher - (ge)schmackliche, optische, anwendbare, halbare aber vor allem finanziell attraktive Lebensmittel anzubieten. Ein langsames Erwachen in den Köpfen der Leute ermöglicht es, mit den Ängsten zu spielen und Lables wie "Biologisch", "LI-frei", "Glutenfrei" usw. usw. usw. zu begründen. Und unter eben diesen Labels verkauft man die nahezu gleichen Produkte eben "unbelastet" aber dafür teurer als die anderen.
Der "gemmeine Verbraucher" kann sich diese Preise nicht leisten - meint er jedenfalls - und greift zurück auf die belasteten, designten Produkte. Der Preis der "sauberen" Lebensmittel bleibt auf Grund des geringeren Umsatzes oben und die Preisspierale der designeten Produkte kann sich weiter zu Gunsten der Massenware drehen.
Es geht doch garnicht darum, ob genug Milch da ist, man sich aufregt oder erheitert ist.
Es geht darum, dass immer mehr Menschen, die aufwachen und ihrem Freunden, Kollegen und Nachbarn erzählen, was "Analog-Käse" ist, von denen dann wenigstens ein paar auch wieder auf Produkte mit Analog-Käse verzichten, dabei helfen, den Absatz und damit die Produktion von Analog-Käse unattraktiver zu machen. Aber, auch wie mit dem Glykolskandal und vielen anderen gesehen - schwenkt die Industrie recht schnell um und findet "neue Designs" mit denen sich gutes und schnelles Geld machen lässt. Und die Verbraucher schauen wieder nur sehr langsam und verzögert hin, nicht so schnell bereit, sich schon wieder "von was belasten" zu lassen.
Also, erzählt doch ohne drohendem oder mahnendem Finger, ohne Aufregung und böse Worte, sondern sachlich, gelassen und ruhig den Menschen, was Analog-Käse ist, und wo er drinn ist bzw. wie man erkennt, wo er drinn ist - und hofft, dass es wenigstens jeden 5ten betroffen macht und wenigstens jeder 7te reagiert. Wie beim Schneeballsystem sollte es uns dann gelingen, das Bewusstsein der Verbraucher für das Fooddesign zu schärfen.
Ach ja, ich vergass, es gibt auch Duft- und Geräuschdesgigner, die dafür Sorge tragen, dass die interessierten Verbraucher in ihrem Auto ein "echtes Autogefühl" bekommen, alle sennsorischen Aspekte werden bei sowas beachtet, nicht nur der Verbrauch.
Lieben Gruss
Bela
Das Leben ist viel zu kurz um nicht lecker zu essen.
Johann Lafer
Analogkäse
Jetzt möchste ich mich auch mal zum Thema Analogkäse einklinken.
Ich vertrete auch die Meinung, dass der Analogkäse auch als solcher deklariert werden muss, da es sich bei ihm nicht um normalen Käse handelt. Alles andere ist und wäre Verbrauchertäuschung. Wenn sich jemand bewusst dafür entscheiden möchte, solche künstlich hergestellten Lebensmittel zu sich zu nehmen, dann soll er meinetwegen gerne Analogkäse essen.Ich möchte es aber nicht, also möchte ich auch wissen, wo Analogkäse drin ist.
Und klar, ich esse auch mal ne Fertigpizza, aber das tu ich dann, weil ich wenig Zeit habe und nicht, weil es mir bewusst egal ist, welche billigen Lebensmittel ich gerade in mich hineinschiebe.
Ich finde es traurig, dass es immer noch so viele Menschen gibt, denen es anscheinend vollkommen egal ist, was sie essen. Ist es euch denn nicht bewusst, dass das "Material" ist, mit dem Euer Körper auskommen muss? Und dass ihr ihn mit "gutem" Essen unterstützen könnt und euch was verdammt gutes damit tut?
Gruß
Analogkäse
Betty, es ist mir nicht egal was ich esse. Aber ich esse ja auch nicht am Tag fünf TK-Pizzen sondern einfach mal eine. Und dann ist es mir tatsächlich egal.
Hobbybruzzeler wieso muss man denn auf TK-Produkte zurückgreifen? Das versteh ich nicht ganz. Ich kann mir das grad schwer vorstellen. Und deshalb kann ich auch nicht verstehen, wie man dann die "Notlage" dieser Leute ausnutzt.
Wie gesagt, ich finds durchaus wichtig Sachen zu kennzeichnen, vorallem wenn man darauf allergisch sein könnte. Ich hab Glück und muss mir Zutatenlisten nicht anschaun. Und werds deshalb auch in Zukunft nicht machen. Einfach weil solche fertigen Produkte bei mir eh nur in Maßen bei mir vorkommen.
Analogkäse - besserer Schnitt für die Industrie
Dieser "Kunstkäse" läßt sich problemloser verarbeiten (Höhere Temperatur u.s.w.) UND ist günstiger im Einkauf.
Daher: weiter auf der Verpackung den echten Käse suggerieren - VK Preise belassen - höherer Gewinn = das freut den Aktionär.
Ähnlich bei Produkten, wo neues Design ausgelobt wird = weniger Inhalt. Siehe aktuell ein Frischkäse. Bislang 200 Gramm Inhalt. Mit neuem Design - 175 Gramm Inhalt.
Fazit für mich: Einkäufe dauern länger, wegen "Studium" der Deklarationen.
Kulinarische Grüße pro-vit
Nein
Die frage von karina war: Kauft ihr produkte von diesem käse. Meine antwort nein und das heißt auch nein. Die antwort ist also klar nein oder ja. Das gilt auch fürs deklarieren und was wir davon halten. Also nur 3 mal nein oder ja. Dann ist dieses ganze palaver wohl unnötig, energieverschwendung, zeitverschwendung usw. LG. Buggi...und natürlich kein Analogkäse...
...und keine Produkte, in denen er verarbeitet ist, kaufe ich.
Kulinarische Grüße pro-vit
Interessante Meinungsklarheit
finde ich, zeigt doch, was hier in den Antworten zu lesen ist.
Schade, dass die klare Einstellung auf Verbraucherseite zu Analogkäse und anderen ähnlichen Fällen dann dennoch nicht auch auf Anbieterseite als Kundenwunsch angemessen in Produkten wiedergespiegelt wird.
Die plakativ-oberflächliche Äusserung eines der Gäste bei "hart aber fair" (Klaus Kocks: dann kaufe er da eben nicht ein), ist nämlich für viele Kunden gar nicht umsetzbar. Egal ob aus Altersgründen, wegen kleiner Rente, Hartz IV, kleinem Budget von Famlien etc haben viele ja gar nicht die Zeit, Mittel und Möglichkeiten solche Produkte, Läden, discounter etc einfach zu ignorieren und damit den Markt insgesamt step by step zu verändern.
Traurig genug ist doch schon, dass er das dadurch überhaupt müsste und zwar nicht mehr in Einzelfällen durch Ignoranz eines einzelnen Produktes oder Herstellers, sondern dass sich das inzwischen durch die Lebenmittelprodukte quer durch zieht.
Andere können die (sofern vorhanden) Deklaration auf Verpackungen gar nicht lesen (zB ältere Menschen - und selbst ich tu mich im Laden schon schwer, die minimale Schriftgrösse zu entziffern und ich sehe abgesehen von leichter Weitsichtigkeit 1+ eigentlich noch sehr gut).
Die Zeit, die es kostet, braucht man nicht zu addieren und auf wochen oder Jahre hochzurechnen, die kann ich am deutlichsten in dem Ausmass an Geduld oder Ungeduld messen, die mein Sohn hat, wenn er mit beim Einkauf ist und der lieber allein einkaufen geht, weil es dann schneller geht. Oder daran, wie lange man für den Einkauf im Laden insgesamt braucht. Und dabei bin ich nicht mal besonders pingelig und lese alles. Aber allein das Vergleichen von Preisen und Verpackungsgrössen etc ist für IHN ein subjektiv wahrgenommener Zeitunterschied, für mich auch. Und ich empfinde es als zunehmend verbruacherfeindlcher, dass auf genau diese Form des "das lese ich mir gar nicht durch",..."soviel Zeit will ich damit gar nicht vergeuden"..."die paar Mal, wenn ich sowas esse, schadet's mir schon nicht" seitens Kunden von den Food-Herstellern gezielt gesetzt wird.
@Franzi btw: es ist Dir unbenommen, das so zu halten, so wie es genug Menschen gibt, denen das eigene Wohlbefinden wie das ihrer Mitmenschen gleichgültig ist, wenn sie sich mehr oder weniger häufig die Kippe anstecken (für die paar Male, die sie rauchen, schadet's ja ihnen nicht, Passivrauchern auch nicht...etc) oder sich diiiiie paar Mal auf der Sonnenbank ihrer Dosis UV-Schaden einsammeln. Jeder ist seines Risikos Schmied, könnte man sagen. Diese Ansicht übersieht aber, dass derlei "die paar Mal-Denken" auch der Gesamtheit von anderen Kunden zum Nachteil wird: Dann nämlich, wenn nur genug Menschen es nicht wichtig genug nehmen und weiter kritiklos konsumieren. Nach der alten redensart: die Masse macht's. Denn dann ist immer noch genug "Markt" da, um Foodproduzenten keinen Anlass zu bieten, umzudenken und anders zu produzieren.
Nur weil Du zufällig selbst und selbst noch nicht mit Allergien als Betroffene zu tun hast, ist das Problem für Dich nicht weniger vorhanden. Du merkst vielleicht nur noch nichts davon, weil Du darüber eben einfach nicht nachdenken und es lieber als nebensächlich verdrängen willst. Aber Inhaltsstoffe, die in Lebensmitteln eingesetzt werden sind nicht nur allergierelevant. Eine Reihe von Zusatz- und Inhaltsstoffen können cancerogene Wirkungen haben, andere Lebensmittel sind entgegen ihrer Werbeaussagen weder gesund, noch so nahrstoffreich, dass der Körper das bekommt, was er braucht. à la longue auch das gesundheitsschädlich durch Mangelerscheinungen und deren Folgen. Vielleicht interessiert nicht einmal das Dich persönlich. Aber was bei der Foodproduktion der Hersteller einsparbar ist, muss das Gesundheitswesen und damit auch der Verbraucher selbst dann bei Behandlungskosten wieder investieren. Schon an so simplen Zusammenhängen ist ersichtlich, dass es letztlich keinem Verbraucher egal sein kann, wie Lebensmittelproduktion sich hierzulande (weiter) entwickelt, egal ob er das mal oder mal mehr oder weniger konsumiert.
Mag sein, dass Du zB nur wenig TK nutzt, aber ich bin sicher, Du verzichtest nicht auf Milchprodukte wie Joghurt, Quarkzubereitungen etc. Was als fettarm verkauft wird, hat entsprechend höheren Zuckeranteil. Gesund ?
Kaum. Gravierend steigende Erkrankungszahlen bei Diabetes und bei Arthrose zB bereits in Altersgruppen 30 Jahre aufwärts sind signifikant und sämtlich in Zusammenhang mit Gewichtszunahme der letzten Jahre nachweislich. Und die daraus entstehenden Folgeerkrankungen und Kosten dafür tragen alle und auch jeder, der heute über die hohen Sozial- und Steuerabgaben bei kleinem Einkommen klagt. Ernährung ist keine Frage ohne Folgen für jeden einzelnen und die Finanzierbarkeit unserer Sozial- und Gesundheitssysteme insgesamt. Wer von gesund leben und Prävention spricht, kann das bei Lebensmitteln nicht ausklammern. Schuhbeck hat da ein treffendes Beispiel: Bei Pflanzenöl jammern die Leute, wenn gute Qualität ein paar Euro mehr kostet, ihr Auto bekommt das beste Motoröl und das wird lieber bezahlt, als das, was die eigene Gesundheit durch Ernährung bedingt. Leider liegt es bei lebensmitteln eben schon länger nicht mehr einfach in der Hand der verbraucher, mit den Füssen abzustimmen, wo sie einkaufen und was danach angeboten wird und sich auf dem Markt hält.
Denn :
An die Stelle des Verdrängungswettbewerbes durch Preiskonkurrenz nach dem Kampf um den Markt aus Qualitätskonkurrenz ist inzwischen in dritter Phase der Verwirrungswettbewerb getreten. heitere Grüße, Liz
Liz
ganz ehrlich mir ist weder mein Wohlbefinden noch das meiner Mitmenschen egal. Aber ich versteh die Aufregung trotzdem manchmal nicht ganz. Ich bin ja auch durchaus für eine vernünftige Kennzeichnung aber eben nicht mehr.
Denn man kann die Verantwortung für sich selbst nicht auf die Hersteller abwälzen. Wenn ich mich gesund ernähren will, muss ich mich da schon selber informieren und dementsprechend einkaufen.
Und was du mit den Milchprodukten meinst versteh ich ehrlich gesagt nicht. Natürlich verzichte ich nicht auf Milchprodukte wozu auch?
Vieles im Leben ist nicht gut oder gesund. Aber ich werd jetzt ganz bestimmt nicht auf irgendwas verzichten, nur weil ich irgendwann mal eine Allergie dagegen oder davon bekommen könnte. Halt natürlich "verzichte" ich, sonst würd ich mir 5 mal täglich mein Essen von Mac Donalds holen. Weils mir schmeckt, egal was für Käse die verwenden ;)
Aber wie gesagt ich denk ich hab in den meisten Fällen ein recht vernünftiges und ausgewogenes Essverhalten. Und ich nur weil ich vielleicht und eventuell irgendwann mal, naja entschuldigung aber irgendwo wäre das für mich übertrieben (Für mich, das heißt nicht, dass ich es blöd finde, jeder so wie er gerne möchte) Und ich denke, dass ist kein Verdrängen von mir, sondern einfach halt normal weiter leben. Man kann über vieles nachdenken, aber wenn ich den ganzen Tag zum Beispiel darüber nachdenke, dass ich von einem Bus überfahren werden könnte, dann geh ich wahrscheinlich nie mehr auf die Straße.
Und wenn ich mit den Lebensmittel anfang, dann bleibt am Ende wahrscheinlich kaum mehr was übrig was ich noch essen dürfte wenn mans ganz streng sieht. Die einen sagen nur vegetarisch ist gesund, die nächsten erhitzen nichts über 47 Grad und manche verteufeln alles, was gekocht ist. Das ist beim Thema Ernährung duch müßig. Und deshalb hält es am besten jeder eben so wie er mag. Und meine Meinung ist eben, dass eine normale Ernährung voll und ganz okay geht und mich ein Scheibchen Analogkäse ab und an nicht umbringt.
Ach ja und ich geb meistens ordentlich Geld für mein Salatöl aus (mein Auto hat ein immer eher billiges bekommen) ;) Aber weiß ich deshalb hundertrpro, dass ich für viel Geld auch gute Qualität bekomme? Nein. Könnt ich mich jetzt unendlich darüber aufregen, dass das bei allen Dingen so ist, die ich nicht selber herstelle? Natürlich, aber wie gesagt, das ist dann ein Fass ohne Boden. Und deshalb lass ichs ;)
analogkäse und zutatenliste
@franzi: ich bin wahrlich kein fan von tk-pizzen im speziellen oder fast-food im allgemeinen, und ich hab das durchaus auch schon zum ausdruck gebracht ... aber in diesem forum wurde ich belehrt, dass es durchaus leute gibt, die aus ihrer dauernden oder vorrübergehenden situation leider nicht anders agieren können, als ab und zu - oder auch öfters - fertigprodukte zu konsumieren. wenn sie sich dann für exclusivere produkte entscheiden, dann sollten sie auch das bekommen, was ihnen versprochen wurde und keine lebensmittel-ersatzstoffe. und jetzt tut sich eine spirale auf, die mich richtig ängstigt: die soziale und finazielle lage vieler leute - und deren familien - wird immer schlechter, dadurch sind sie mehr oder weniger gezwungen, auf billig-produkte zurückzugreifen, wenn diese produkte allergische reaktionen auslösen, müssten sie aber eine kostspielige heilbehandlung antreten, das können sie aber nicht, aus finanziellen gründen usw usw usw. du kannst mir einfach mal glauben: ich weiß, wie kostspielig und gefährlich eine allergiebehandlung ist. und gerade eine allergie gegen bestimmte lebensmittel - oder noch schlimmer lebensmittel-ersatzstoffe - da kann sich unter umständen der schlund der hölle auftun. sei froh, dass dir das erspart geblieben ist... wenn ich mir vorstelle, ich wäre auf fertigprodukte angewiesen und dann eine allergie gegen diverse stoffe ... also da prügel ich schon mal - symbolisch natürlich nur - heftig in richtung lebensmittel-industrie ... ich hoffe, ich kann mal einen richtigen treffer landen - einen symbolischen ...
dein letzter beitrag ...
kam zu spät ... mein beitrag war schon in arbeit ...Fertigprodukte
Ja so ganz versteh ichs immer noch nicht ;) Vorübergehende Situationen mal ausgenommen, aber wieso kann man wirklich dauerhaft darauf angewiesen sein Fertigprodukte zu kaufen?
Sicher ja, viele sind auf billige Produkte angewiesen. War (oder bin) ich als Student ja auch ganz extrem. Aber niemand ist dann doch gezwungen Fertigprodukte zu kaufen. Und somit umgeh ich das Problem der gefährlichen Inhaltstoffe eben und koch selber. Also entweder hab ich jetzt einen riesen Denkfehler irgendwo oder ich weiß auch nicht :D
montage arbeiter in baracken ...
waldarbeiter, montagetrupps, gleisbauarbeiter ... die liste lässt sich noch bis ins uferlose weiter fortsetzen ... von illegalen zuständen will ich jetzt noch nicht mal reden - aber viele dieser arbeits-sklaven werden schlechter versorgt, als es die menschenrechte für gefange vorsehen. der schutz solcher leute, die unser wohlstandssystem am leben halten, sollte uns allen ein anliegen sein. und diese sklaven stellen eine riesige zielgruppe für die lebensmittelindustie dar, aufgrund dann grundsätzlich behauptet wird, der konsument wünsche dies oder das ... eine gefährliche verdummung und augenwischerei !noch mal nach geschaut
im forum "mal eine frage ..." vom 1.3. wurde das thema "wie kochen wir " schon mal aufgegriffen - da bin ich belehrt - eh überzeugt - worden, dass es leute gibt, die auf fix- und fertige produkte zurückgreifen müssen ...Kochbedingungen
Ja aber bei diesen Beispielen, liegen die Probleme dann wo anders als nur an den Kochmöglichkeiten ;) also wenn die Unterbringung wirklich so schlecht ist.
Das ist klar, dass das kein toller Zustand ist.
Was mich halt nur aufregt sind die typischen Talkshowmuddis die man zu bestimmten Uhrzeiten in diversen Fernsehformaten so sehen kann, die da sitzen und sich beschweren, dass man ja wegen dem wenigen Geld gar nicht gesund kochen kann (und sich dabei natürlich die 20. Zigarette anzünden :D ). Aber das nur am Rande ;)
Manchmal versteh ich Dich nicht
[Quote]
Nein Die frage von karina war: Kauft ihr produkte von diesem käse. Meine antwort nein und das heißt auch nein. Die antwort ist also klar nein oder ja. Das gilt auch fürs deklarieren und was wir davon halten. Also nur 3 mal nein oder ja. Dann ist dieses ganze palaver wohl unnötig, energieverschwendung, zeitverschwendung usw. LG. Buggi[/Quote]
Was meinst Du? Sollte das eine Abstimmung sein, wo man stupid - ja - oder - nein -auswählt / schreibt? Wo man also nicht dazu sagen darf / soll / kann - was man sieht, versteht oder darüber denkt?
Lieben Gruss
Bela
Das Leben ist viel zu kurz um nicht lecker zu essen.
Johann Lafer
kurz und bündig
ist besser hatte ich gemeint. So wie ZB. pro-vit. Bei mir reicht für diese fragen eine kurze antwort. Wenn du möchtest das seitenlang das gleiche geschrieben wird, ist das halt deine meinung. Das leben ist viel zu kurz. LG. Buggi PS: ich versteh mich auch manchmal nicht!aussuchen ...
ja, wenn es denn ordentlich auf der packung draufstehen würde "dies ist ein käse-ersatzprodukt" - beim kaffee-ersatz stand es früher mal dauf - dann könnte jeder verbraucher gleich entscheiden - ja oder nein. aber da findet eine augenwischerei statt, wo viele verbraucher nicht den überblick haben, was sie da wirklich kaufen ... völlig orientierungslos - mann, bin ich der kopf einer großen gruppe ... und viele werden dann wirklich gesundheitlich geschädigt ... das gehört abgestellt, finde ich! grüsse hobbybruzzelerFehlendes Wissen
Als kleine Ergänzung zum Zitat von Franzi: "Was mich halt nur aufregt sind die typischen Talkshowmuddis die man zu bestimmten Uhrzeiten in diversen Fernsehformaten so sehen kann, die da sitzen und sich beschweren, dass man ja wegen dem wenigen Geld gar nicht gesund kochen kann."
Diese Meinung kann ich voll und ganz bestätigen. Am 01.06. zeigte die ARD die Sendung "Deutschland isst ... mit Tim Mälzer (2): Billig oder teuer?". Im Vergleich: 2 Familien - eine Hartz4-Familie und eine Sternekochfamilie. Die Hartz4-Familie hat sich vorwiegend von Fertigprodukten ernährt. Dann wurde ihnen ein höheres Haushaltsbudget gegeben und was haben sie gemacht? Teurere Fertigprodukte gekauft. Die Sternekochfamilie hat im Gegensatz dazu mit weniger Geld und frischen Zutaten kochen können.
Fazit: Viele Menschen greifen auf Fertig- und TK-Produkte zurück, weil ihnen einfach das Wissen fehlt, mit frischen Zutaten zu kochen. Sie sind quasi nicht zwingend drauf angewiesen, kaufen es aber trotzdem. Von daher ist das Argument, zu wenig Geld zum gesund ernähren zu haben, kein tragbares.
...greifen auf Fertig- und TK-Produkte zurück - das Wissen fehlt
Kann jojo83 nur zustimmen. Erlebe dies bei den Einkäufen - mit einem Blick in die anderen Wagen
Auffallend: junge Paare, junge Familien, Mütter mit Kindern haben überwiegend Fertig- und Halbfertigprodukte/-gerichte im Wagen.
Bei älteren Menschen, womöglich noch mit Bewegungseinschränkungen, kann ich das als Arbeitserleichterung verstehen.
Sonst bin ich der Auffassung: >Frikadellen kann "man"selbst produzieren<
Kulinarische Grüße pro-vit
Fertigprodukte
sind ja aus der Tatsache heraus entstanden, dass die Zeit immer knapper wird und man immer weniger Zeit zur Verfügung hat.
Früher hat noch Mama in der Küche gestanden und gekocht, bis Mann und Kinder nach Hause gekommen sind. In den letzten Generationen kommt Mama häufig mit Mann und Kindern zusammen wieder heim.
Aber, auch immer weniger Menschen der letzten Generationen haben noch richtig gelernt, mit den frischen Produkten umzugehen, zu kochen. Selbst aus meiner "Jugendumgebung" haben zwar viele Mädchen, aber kaum Jungs kochen gelernt - wir hatten noch Hauswirtschaftslehre und Werken als Schulfach. Doch ich weiss, dass auch da die meisten schon später nicht selbst gekocht haben, weil sie halt immer weniger Zeit und immer mehr Angebot an Fertigprodukten hatten.
Es ist ja nicht alles schlecht was schon halt oder ganz fertig gekauft werden kann. Und es ist auch nichts verwerfliches, solche Produkte hie und da mal zu verwenden.
Aber, er sollte es wissen, er sollte wissen, was er da kauft. Letzte Woche kamm in "Abenteuer Leben" ein Beitrag zu dem Analogkäse, bei dem sich herausstellte, dass sogar häufig die Verwender (Bäcker und Co. ) nicht wirklich wissen, was sie da jetzt verwenden und auf Nachfrage hin meinten, "diese Gastromischung Käse ist eine Mischung aus geriebenen Käseabschnitten" usw. Dabei war es zu 70% Analogkäse.
Lieben Gruss
Bela
Das Leben ist viel zu kurz um nicht lecker zu essen.
Johann Lafer
Ich muss
aber auch nochmal betonen, dass ich es nicht schlimm finde, wenn man trotz besseren Wissens mal auf ein Fertiggericht oder hilfe sogar Analogkäse zurückgreift. Deshalb ist man kein schlechter Mensch und die Welt geht auch nicht unter.Ein schlechter Mensch
ist man natürlich nicht wenn man solche komischen sachen ißt und die welt geht auch nicht unter. Bei Bon Gusto heißt es schließlich, jeder nach seinem Gusto und das ist gut so. LG. BuggiRe: Analogkäse
Jetzt kommt grad, dass die Kontrolleure in verdammt vielen Proben - statt "Formschinken" häufg solche Gelimitate gefunden haben - in der Gastronomie - aber auch in der industriellen Futterproduktion.
Und NICHT deklariert.
Morgen trifft mich jemand auf der Strasse und begrüsst mich, was ich garnicht mitbekomme, weil ich was und wo ganz anders bin. :(
Lieben Gruss Bela Beim Essen ist die Musik ein guter Prüfstein; denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht. Christian Dietrich Grabbe
Re: Analogkäse - Gel-Schinken entsetzt Verbraucherschützer
Seit Jahren haben Gastwirte und Händler Kunden mit künstlichem Schinkenimitat getäuscht - und stattdessen "Stärke-Gel mit Fleischstücken" als Kochschinken angeboten. Verbraucherschützer laufen Sturm und fordern die Veröffentlichung von Kontrollergebnissen der Behörden.
Hier gehts weiter ......
Das find ich fast schon noch härter, als den Analogkäse .......
Lieben Gruss Bela Beim Essen ist die Musik ein guter Prüfstein; denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht. Christian Dietrich Grabbe
Re: Analogkäse
Also da bleibt einem ja die Spucke weg. Ich mein 68% von den entnommen Proben waren Imitate.
Ganz schön heftig
Lg
Andrea
Nehm' das Leben nicht so ernst - Du kommst eh' nicht lebend raus!
Re: Analogkäse - Verbraucherschützer decken Lebensmittel-...
Verbraucherschützer decken Lebensmittel-Tricksereien aufPflanzenfett statt Kuhmilch, gepresstes Eiweiß statt Fisch, Geschmacksverstärker statt Meerrettich: Immer mehr Lebensmittelhersteller sparen an den Zutaten - ohne dass der Verbraucher es merkt. Eine Liste der Verbraucherzentrale Hamburg nennt die Plagiatoren.
Hier gehts weiter ....
Lieben Gruss Bela Beim Essen ist die Musik ein guter Prüfstein; denn ist das Essen gut, so hört man die Musik nicht. Christian Dietrich Grabbe
Analogkäse und andere lebensmittelimitate
hallo!schaut mal auf meine seite wenn ihr euch über lebensmittelimitate informieren wollt: Den Link kann ich euch per PN geben, wenn ihr möchtet.
schönen tag noch!
Analogkäse und andere lebensmittelimitate
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schönen tag noch!