Rosé - so herrlich erfrischend
Rosé ist Trend! Gerade im Sommer gewinnt er als willkommene Erfrischung an Beliebtheit. Jeder zehnte verkaufte Wein ist ein Rosé, jeder zweite davon kommt aus deutschen Weinkellern. Tendenz steigend! Sein Absatz steigerte sich im letzen Jahr um 11 Prozent. Und das hat seinen Grund: Rosé schmeckt wunderbar leicht und passt zu vielen Gerichten. Erfahren Sie hier mehr über die Herstellung und die Vielfalt des Rosé.
Inhalt:
- So wird aus Trauben ein Rosé
- Rosé: Ein internationaler Wein
- Rosé: Die große Vielfalt
- Rosé: Idealer Begleiter zu Speisen
Rosé wird aus roten Trauben gewonnen
So wird aus Trauben ein Rosé
Rosé wird wie Rotwein aus roten Trauben gewonnen. Sie werden dabei aber nur leicht angequetscht und ruhen kurze Zeit. Dabei lösen sich die Farbpigmente aus der Beerenhaut und gehen in den Saft über. Wenn die gewünschte Farbintensität erreicht ist (von lachsfarben bis himbeerrot), wird die Maische gepresst und der rosé-farbene Most zu Wein vergoren. Es gibt – wie auch bei Weiß- und Rotweinen keinen typischen Rosé-Geschmack. Von leicht bis würzig, von süßlich bis trocken – das ist alles eine Frage der Rebsorte, des Jahrgangs, der Lage und der Herstellung. Es gibt keine eigentliche Rosé-Rebsorte, gerne werden aber die kräftigen und fruchtigen Trauben der Sorten Grenache (auch: Granacha, Cannonau), Spätburgunder oder Portugieser Für Rosé verwendet.Rosé: Ein internationaler Wein
Aus Frankreich, dem Ursprungsland des Rosés, sind vor allem der Rosé d'Anjou (blass, lieblich) und der Rosé de Loire (trocken) bekannt, ebenso wie Rosés aus der Region der Provence. In Italien heißt der Rosé auch Rosato und wird gerne als Aperitif genossen. Rosado nennt sich der Rosé in Spanien, und in Portugal ist er vor allem als Mateus Rosé berühmt. Der österreichische Schilcher wird in der Weststeiermark aus der Rebsorte Blauer Wildbacher gekeltert.Rosé: Die große Vielfalt
Rosé ist nicht nur als Wein exzellent, es gibt ebenso: deutschen Rosé-Sekt und Rosé-Secco, italienischen Rosé-Prosecco, französischen Rosé-Champagner oder Rosé-Crémant und hippe Rosé-Mixgetränke. Für Bio-Fans wird Rosé auch biologisch und ökologisch angebaut und ist garantiert frei von Pestiziden und Co. Wer es lieber ohne Alkohol mag: Mit nur 26 Kalorien pro 100 Milliliter ist alkoholfreier Rosé eine gute Alternative für Gesundheitsbewusste oder Autofahrer.
Rosé passt gut zu leichten Gerichten
Rosé: Idealer Begleiter zu Speisen
Der Rosé passt toll zur leichten Sommerküche. Dank seiner Frische harmoniert Rosé auch wunderbar zu asiatischen und würzig-europäischen Gerichten. Er ist ein idealer Begleiter zu Geflügel, Fisch, Meeresfrüchten, Salaten und Gemüse. Und auch in der Menüfolge ist Rosé sehr flexibel: Man kann ihn als Aperitif oder zu verschiedenen Vorspeisen wie Melone mit Schinken, Salat mit gebratenen Hähnchenstreifen oder Kokos-Thaisuppe genießen. Gerade zu Hauptgängen wie zum Beispiel Lachsforelle, Muscheln oder Spargel kann man den frischen, säurebetonten Rosé servieren. Zu einem fruchtigen Dessert empfehlen wir einen lieblichen oder halbtrockenen Rosé. Zusammen mit einem milden, halbfesten Schnittkäse wie Edamer oder junger Gouda bildet Rosé den perfekten Abschluss eines Menüs. Doch nicht nur zum Essen schmeckt dieser Wein hervorragend. Rosé ist ein süffiger Tropfen, der gerne in Gesellschaft getrunken wird. Und mit Mineralwasser gespritzt steigt Rosé an heißen Sommertagen nicht so schnell in den Kopf.
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